Wir müssen über Sauerkraut-Sucht reden…

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sauerkraut

…ernsthaft. Ich glaube, ich bin süchtig nach Sauerkraut. Dass ich das mal sage, hätte ich vor 20 Jahren auch nicht gedacht. Aber wir reden hier eben nicht über diesen Matsch, der sich früher in der Schulkantine zwischen Kassler und „Kartoffelbrei“ kuschelte, sondern über das frische, rohe, knackige Sauerkraut vom Markt. Für 1,99 Euro die 500g Tüte. Und bei meinem Gemüsemann gibt’s das fast den ganzen Winter über, wer braucht da noch Südfrüchte, die um die halbe Welt geflogen sind?

Warum dieses fantastische Sauerkraut also so dermaßen lecker und gesund ist, könnt ihr hier nachlesen – ich sag nur: Vitamin C, Vitamin B12, probiotisch, … . Auf jeden Fall esse ich seit dem Fastenbrechen unglaubliche Mengen davon und fühle mich großartig. Ein tolles Rezept für einen Salat mit Sauerkraut habe ich auf dem wirklich schönen Blog Nordisch Roh entdeckt: Großmutters Apfel-Rahm-Sauerkraut. Hier bleibt das Sauerkraut kalt, was den ganzen wertvollen Inhaltsstoffen gut gefällt. Als Beilage wie hier zur Pastinakensuppe oder eimerweise als ganze Mahlzeit, ich empfehle beides uneingeschränkt. Für den Salat brauchts…

150g Sauerkraut
2 kleine, saure Äpfel
1 EL Cashewmus
Pflanzenmilch
Leinöl
Dill
Salz&Pfeffer

Zuerst die Zutaten für das Dressing in einer Schüssel gut verrühren, dann das Sauerkraut klein geschnitten und die Äpfel gerieben dazu geben. Verrühren, fertig. Die Pastinakensuppe auf dem Foto ist eine Pastinaken-Kartoffel-Curry-Suppe mit Kresse. Aber irgendwie bin ich von diesen Pastinaken noch nicht so überzeugt, warum wird so ein Bohei um diese fade Rübe gemacht? Vielleicht finde ich ja eines Tages noch ein Rezept, das mich mit dem Gemüse des Jahres 2011/2012 versöhnt… Bis dahin bleibe ich beim Sauerkraut.

 

 

Rosenkohl-Püree

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rosenkohl

 

Rosenkohl, Rosenkohl – was machste nur den ganzen Winter über damit? Ich mag die kleinen, grünen Knollen ja mittlerweile ganz gern. Aber irgendwann gehen sie mir als Salat oder kugelige Beilage leider auf den Wecker. Deshalb gibt’s jetzt eine wirklich einfache Alternative: Püree. Und das ist im Prinzip genauso einfach wie Kartoffel-Püree, nur eben mit…

…750g Rosenkohl
200ml Sojasahne
1 EL Margarine
Muskatnuss
Piment
Salz&Pfeffer

Die Rosenkohleröschen putzen und halbieren, in wenig Salzwasser etwa 10min gar kochen. Grob pürieren und würzen – fertig. Eventuell etwas Süße hinzugeben, falls das Püree bitter schmeckt. Sollte aber nicht passieren. Mit Zitronenschale und Kräutern lässt sich das Püree auch prima abwandeln…