Rote Bete Brownies (die nicht nach roter Bete schmecken)

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Ich hab es nicht mal mehr geschafft, ein Foto vom GANZEN Brownie zu machen, so lecker war der! Deshalb das Foto vom angegabelten Brownie, dafür hübsch mit Himbeeren dekoriert. Zu meiner Entschuldigung: Alle, die gekostet haben, konnten dieses kulinarisch zügellose Verhalten absolut nachvollziehen. Diese Brownies sind einfach so unglaublich saftig, schokoladig, durch ihren Gemüseanteil auch noch ein bisschen low-carb, natürlich mit Rohrohrzucker, vegan und überhaupt angetreten um mindestens die Welt zu retten. So. Und jetzt zum Rezept…

…2 TL Backpulver
150g Vollkornmehl
2 TL Sojamehl
150ml Hafermilch
75g Sojajoghurt
125g Margarine
40g Kakao
150g Rohrohrzucker
2 kleine rote Beten
etwas Vanille
etwas gehackte Zartbitterschokolade

Die roten Beten, wenn sie noch roh sind, entweder mit viel Zeit (ca. 40min) im Backofen backen oder wenn´s schneller gehen muss klein schneiden und ca. 20min kochen. Währenddessen den Teig vorbereiten:
Die Margarine in einem Topf mit der Hafermilch schmelzen lassen, dann den Kakao und den Rohrzucker mit einem Schneebesen einrühren. Mehl, Sojamehl, Backpulver und Vanille vermischen.
Wenn die roten Beten gar sind, zusammen mit dem Sojajoghurt glatt mixen. Die Kakaomenge, rote Bete-Mischung und Mehlmix miteinander vermengen, bis ein glatter Teig entsteht. Der kommt in eine gefettete Form – ich hab eine Auflaufform benutzt, ca. 23cmx17cm, daraus werden entweder 8 sehr große oder 16 normal große Brownies.
Im Backofen bei 190 Grad 35min backen, nach dem Rausnehmen sofort die gehackte Schokolade drauf verteilen, damit sie schmilzt. Vor dem Rausnehmen unbedingt gut abkühlen lassen, sonst gibt’s nur nen Haufen Krümel – die natürlich auch sehr lecker schmecken…

Kürbisbrötchen

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Ich bin immer noch beim Brot. Genauer gesagt, mittlerweile sogar bei Brötchen. Da ich gefühlt ALLES schon aus Kürbissen gekocht, gebacken oder gemixt habe, blieben nur Kürbisbrötchen als neue Herausforderung. Das Rezept hab ich hier gefunden und nur minimal verändert. Wobei ich festgestellt habe: Die gehen wirklich einfach. Und sind wahnsinnig lecker. Und halten sich ewig. Und ihr könnt sie herzhaft, zum Beispiel mit geschmorten Zwiebeln und Sojajoghurt, oder auch süß toppen. Es gibt also wirklich viele gute Gründe, die Ernährung kurzzeitig hauptsächlich auf den Verzehr von Kürbisbrötchen umzustellen. Für ein ganzes, wirklich eng bepacktes Blech Brötchen braucht ihr…

…500g Roggenmehl
400g Kürbispüree (zB aus einem kleinen Hokkaido)
2 Päckchen Backpulver
jeweils 1/2 TL Zimt, Kardamom und Kurkuma
1 TL Salz
2 TL Flohsamenschalen
jeweils 150ml stilles und Mineralwasser

Für das Kürbispüree den Hokkaido halbieren, entkernen und 20-30min im Ofen backen lassen, anschließend mit einer Gabel zu Mus zerdrücken. Wer´s eilig hat, kann den Kürbis auch klein schneiden und mit 2cm Wasser in einem kleinen Topf weich kochen, das dauert ungefähr 10min. Die trockenen Zutaten in eine Schüssel geben, das Püree und das stille Wasser dazu und alles vermischen. Dann nach und nach das Mineralwasser zugeben.
Etwas Mehl auf ein Tellerchen geben und mit den Händen kleine Portionen vom Teig zu Kugeln formen, im Mehl wälzen, platt drücken und aufs mit Backpapier ausgelegte Blech legen. Die Brötchen-Rohlinge kreuzförmig einschneiden und bei 200 Grad ca. 35min backen. Zwischendurch immer wieder mit Wasser bestäuben, dann werden sie schön knusprig. Mit einem Holzstäbchen testen, ob sie gut sind. Und kurz abkühlen lassen vor dem Verzehr – auch wenn´s schwer fällt…