Goldrübenbratlinge mit Zitronen-Porree-Gemüse

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Ich finde, das wirklich Tolle am Herbst sind diese ganzen verrückten Gemüsesorten, die jetzt geerntet werden. Jede Woche finde ich in meiner Biokiste gerade Lebensmittel, die ich erstmal auf Inhaltsstoffe und Verwendungsmöglichkeiten googeln muss. Diese Woche also: Goldrüben. Offenbar sind die noch kein allzu häufig vorkommendes Gemüse, die Suchergebnisse entsprechend mager – vielleicht werden sie auch demnächst Trend…? Jedenfalls habe ich mich für das Rezept auf dem schönen Blog vonsalbeiundsartre inspirieren lassen – ebenfalls ein Rote Bete-Fan, dort werde ich demnächst noch häufiger vorbei schauen. Für ein Blech Bratlinge braucht ihr…

…500g Goldrüben
750g festkochende Kartoffeln
Paniermehl
Salz und Pfeffer

Für das Zitronen-Porree-Gemüse…

…2 Stangen Porree
1 Bio-Zitrone
200ml Sojasahne
1 Bund Thymian
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Die Kartoffeln und die Rüben schälen, in kleine Stücke schneiden und ca. 15min in Salzwasser gar kochen. Mit dem Kartoffelstampfer stampfen und Paniermehl zur Masse geben, bis sie gut formbar und fest ist. Mit Salz und Pfeffer würzen und zu flachen Bratlingen formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und im vorgeheizten Backofen bei ca. 200 Grad ca. 20min backen, bis sie goldbraun sind.

Währenddessen den Porree in schmale Scheiben schneiden und in wenig Wasser dünsten, bis er fast gar ist. Dann die Sojasahne, Zitronenschalen-Abrieb und Thymian dazu geben, nochmal kurz aufkochen und dann etwas ziehen lassen. Zum Schluss würzen.

Die Bratlinge aus dem Ofen holen und jeweils 2 Stück mit einem Klecks Porree-Gemüse anrichten.

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Kürbisbrötchen

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Ich bin immer noch beim Brot. Genauer gesagt, mittlerweile sogar bei Brötchen. Da ich gefühlt ALLES schon aus Kürbissen gekocht, gebacken oder gemixt habe, blieben nur Kürbisbrötchen als neue Herausforderung. Das Rezept hab ich hier gefunden und nur minimal verändert. Wobei ich festgestellt habe: Die gehen wirklich einfach. Und sind wahnsinnig lecker. Und halten sich ewig. Und ihr könnt sie herzhaft, zum Beispiel mit geschmorten Zwiebeln und Sojajoghurt, oder auch süß toppen. Es gibt also wirklich viele gute Gründe, die Ernährung kurzzeitig hauptsächlich auf den Verzehr von Kürbisbrötchen umzustellen. Für ein ganzes, wirklich eng bepacktes Blech Brötchen braucht ihr…

…500g Roggenmehl
400g Kürbispüree (zB aus einem kleinen Hokkaido)
2 Päckchen Backpulver
jeweils 1/2 TL Zimt, Kardamom und Kurkuma
1 TL Salz
2 TL Flohsamenschalen
jeweils 150ml stilles und Mineralwasser

Für das Kürbispüree den Hokkaido halbieren, entkernen und 20-30min im Ofen backen lassen, anschließend mit einer Gabel zu Mus zerdrücken. Wer´s eilig hat, kann den Kürbis auch klein schneiden und mit 2cm Wasser in einem kleinen Topf weich kochen, das dauert ungefähr 10min. Die trockenen Zutaten in eine Schüssel geben, das Püree und das stille Wasser dazu und alles vermischen. Dann nach und nach das Mineralwasser zugeben.
Etwas Mehl auf ein Tellerchen geben und mit den Händen kleine Portionen vom Teig zu Kugeln formen, im Mehl wälzen, platt drücken und aufs mit Backpapier ausgelegte Blech legen. Die Brötchen-Rohlinge kreuzförmig einschneiden und bei 200 Grad ca. 35min backen. Zwischendurch immer wieder mit Wasser bestäuben, dann werden sie schön knusprig. Mit einem Holzstäbchen testen, ob sie gut sind. Und kurz abkühlen lassen vor dem Verzehr – auch wenn´s schwer fällt…

Herbstbrot aus dem Ofen

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Herbstbrot aus dem Ofen

Wenn es abends wieder dunkel und kalt draußen ist, brauche ich einfach was Warmes aus dem Ofen. Am liebsten ein Brot, denn mehr Zuhause-Gefühl geht fast nicht. Und: Wenn man gleich mehrere macht, ist für den nächsten Tag im Büro noch ein Brot übrig. Auf diesem hier kuschelt sich rote Bete an Champignon, das ist jetzt natürlich nicht unbedingt jedermanns Geschmack, deshalb variabel. Ich finde ja, grundsätzlich kann alles auf Brot. Für den Teig brauchts…

…250g Vollkorn- oder Dinkelmehl (Type 630)
8 EL Olivenöl
200 ml Wasser
Salz und getrocknete Kräuter nach Belieben

…für die Creme:
200ml Sojasahne
4 EL Hefeflocken
2 Knoblauchzehen
Salz und Pfeffer

…für den Belag:
2 rote Bete
4 große Champignons

Die Teigzutaten zu einem Teig verarbeiten und den 20-30min ruhen lassen. Währenddessen das Gemüse in dünne Scheiben schneiden, beiseite legen, die Knoblauchzehen pressen und mit den Zutaten für die Creme vermischen.
Den Teig in mehrere Portionen teilen – je nachdem, wie groß die Brote werden sollen und dünn ausrollen. Einen Teil der Creme darauf verteilen und das Gemüse drauf schichten. Die restliche Creme über das Gemüse geben und die Brote im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad 30-40min backen.