Gegrillte Pastinaken

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pastinake

 

Ab jetzt wird durchgegrillt – und zwar bis Weihnachten! Und jetzt weiß ich auch endlich, wie Pastinaken am besten schmecken: Genau, vom Grill. Das Rezept hab ich in dem großartigen Kochbuch „Vegetarisch grillen“ von Tom Heinzle gefunden, quasi der Grillbibel für Veggies. Das meiner Meinung nach sonst eher diffuse Aroma von Pastinaken bekommt durch den Grill eine tolle Note und kommt generell stärker zum Ausdruck. Wichtig ist allerdings, dass Ihr die Pastinaken im Ofen vor gart, sonst werden sie außen schwarz und innen roh…

Und so geht’s:
Pastinaken halbieren, mit Olivenöl einpinseln, in Alufolie oder Backpapier luftdicht einwickeln und bei ca. 180 Grad für 20min im Ofen garen.
Vor dem Grillen auspacken und dann von allen Seiten knusprig braun grillen.

Mit dem passenden Dip dazu wirklich köstlich!

 

Wir müssen über Sauerkraut-Sucht reden…

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sauerkraut

…ernsthaft. Ich glaube, ich bin süchtig nach Sauerkraut. Dass ich das mal sage, hätte ich vor 20 Jahren auch nicht gedacht. Aber wir reden hier eben nicht über diesen Matsch, der sich früher in der Schulkantine zwischen Kassler und „Kartoffelbrei“ kuschelte, sondern über das frische, rohe, knackige Sauerkraut vom Markt. Für 1,99 Euro die 500g Tüte. Und bei meinem Gemüsemann gibt’s das fast den ganzen Winter über, wer braucht da noch Südfrüchte, die um die halbe Welt geflogen sind?

Warum dieses fantastische Sauerkraut also so dermaßen lecker und gesund ist, könnt ihr hier nachlesen – ich sag nur: Vitamin C, Vitamin B12, probiotisch, … . Auf jeden Fall esse ich seit dem Fastenbrechen unglaubliche Mengen davon und fühle mich großartig. Ein tolles Rezept für einen Salat mit Sauerkraut habe ich auf dem wirklich schönen Blog Nordisch Roh entdeckt: Großmutters Apfel-Rahm-Sauerkraut. Hier bleibt das Sauerkraut kalt, was den ganzen wertvollen Inhaltsstoffen gut gefällt. Als Beilage wie hier zur Pastinakensuppe oder eimerweise als ganze Mahlzeit, ich empfehle beides uneingeschränkt. Für den Salat brauchts…

150g Sauerkraut
2 kleine, saure Äpfel
1 EL Cashewmus
Pflanzenmilch
Leinöl
Dill
Salz&Pfeffer

Zuerst die Zutaten für das Dressing in einer Schüssel gut verrühren, dann das Sauerkraut klein geschnitten und die Äpfel gerieben dazu geben. Verrühren, fertig. Die Pastinakensuppe auf dem Foto ist eine Pastinaken-Kartoffel-Curry-Suppe mit Kresse. Aber irgendwie bin ich von diesen Pastinaken noch nicht so überzeugt, warum wird so ein Bohei um diese fade Rübe gemacht? Vielleicht finde ich ja eines Tages noch ein Rezept, das mich mit dem Gemüse des Jahres 2011/2012 versöhnt… Bis dahin bleibe ich beim Sauerkraut.

 

 

Rosenkohl-Püree

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rosenkohl

 

Rosenkohl, Rosenkohl – was machste nur den ganzen Winter über damit? Ich mag die kleinen, grünen Knollen ja mittlerweile ganz gern. Aber irgendwann gehen sie mir als Salat oder kugelige Beilage leider auf den Wecker. Deshalb gibt’s jetzt eine wirklich einfache Alternative: Püree. Und das ist im Prinzip genauso einfach wie Kartoffel-Püree, nur eben mit…

…750g Rosenkohl
200ml Sojasahne
1 EL Margarine
Muskatnuss
Piment
Salz&Pfeffer

Die Rosenkohleröschen putzen und halbieren, in wenig Salzwasser etwa 10min gar kochen. Grob pürieren und würzen – fertig. Eventuell etwas Süße hinzugeben, falls das Püree bitter schmeckt. Sollte aber nicht passieren. Mit Zitronenschale und Kräutern lässt sich das Püree auch prima abwandeln…

Goldrübenbratlinge mit Zitronen-Porree-Gemüse

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Ich finde, das wirklich Tolle am Herbst sind diese ganzen verrückten Gemüsesorten, die jetzt geerntet werden. Jede Woche finde ich in meiner Biokiste gerade Lebensmittel, die ich erstmal auf Inhaltsstoffe und Verwendungsmöglichkeiten googeln muss. Diese Woche also: Goldrüben. Offenbar sind die noch kein allzu häufig vorkommendes Gemüse, die Suchergebnisse entsprechend mager – vielleicht werden sie auch demnächst Trend…? Jedenfalls habe ich mich für das Rezept auf dem schönen Blog vonsalbeiundsartre inspirieren lassen – ebenfalls ein Rote Bete-Fan, dort werde ich demnächst noch häufiger vorbei schauen. Für ein Blech Bratlinge braucht ihr…

…500g Goldrüben
750g festkochende Kartoffeln
Paniermehl
Salz und Pfeffer

Für das Zitronen-Porree-Gemüse…

…2 Stangen Porree
1 Bio-Zitrone
200ml Sojasahne
1 Bund Thymian
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Die Kartoffeln und die Rüben schälen, in kleine Stücke schneiden und ca. 15min in Salzwasser gar kochen. Mit dem Kartoffelstampfer stampfen und Paniermehl zur Masse geben, bis sie gut formbar und fest ist. Mit Salz und Pfeffer würzen und zu flachen Bratlingen formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und im vorgeheizten Backofen bei ca. 200 Grad ca. 20min backen, bis sie goldbraun sind.

Währenddessen den Porree in schmale Scheiben schneiden und in wenig Wasser dünsten, bis er fast gar ist. Dann die Sojasahne, Zitronenschalen-Abrieb und Thymian dazu geben, nochmal kurz aufkochen und dann etwas ziehen lassen. Zum Schluss würzen.

Die Bratlinge aus dem Ofen holen und jeweils 2 Stück mit einem Klecks Porree-Gemüse anrichten.

Belugalinsen-Dal an mariniertem Spitzkohl mit Feigen

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Kennt ihr das, wenn ihr gefühlt alles schonmal aus einer Zutat gekocht habt? So geht´s mir mit Spitzkohl: Als Curry. Als Suppe. Als Gratin. Als Quiche. Alles schon verkocht. Also bleibt er heute: Roh! Und kommt als Salat mit Linsen-Dal auf den Teller.

Für 3 Portionen braucht ihr diese Zutaten…

…fürs Dal:
100g Belugalinsen
etwas Ingwer
100ml Kokosmilch
Gewürze (Kardamom, Koriander, Kreuzkümmel)

…für den Spitzkohl:
1 Spitzkohl
1 Zwiebel
2 Feigen
Sojasoße
Essig (zB Himbeeressig)
Kreuzkümmel
Salz&Pfeffer

Zuerst hab ich den Spitzkohl mariniert, damit er schön lange zieht. Den Kohl und die Zwiebel dazu in schmale Streifen schneiden, die Feigen achteln und alles zusammen mit 3EL Sojasoße, 3EL Essig und den Gewürzen marinieren.
Für das Dal etwas Kokosöl in einer hohen Pfanne erhitzen, die Gewürze und den Ingwer kurz anschwitzen und die Linsen zugeben. Mit 1/4l Wasser und der Kokosmilch aufgießen und köcheln, bis die Linsen gar sind. Evtl mit Sojasoße nachwürzen.
Beides zusammen servieren.