Gegrillte Pastinaken

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pastinake

 

Ab jetzt wird durchgegrillt – und zwar bis Weihnachten! Und jetzt weiß ich auch endlich, wie Pastinaken am besten schmecken: Genau, vom Grill. Das Rezept hab ich in dem großartigen Kochbuch „Vegetarisch grillen“ von Tom Heinzle gefunden, quasi der Grillbibel für Veggies. Das meiner Meinung nach sonst eher diffuse Aroma von Pastinaken bekommt durch den Grill eine tolle Note und kommt generell stärker zum Ausdruck. Wichtig ist allerdings, dass Ihr die Pastinaken im Ofen vor gart, sonst werden sie außen schwarz und innen roh…

Und so geht’s:
Pastinaken halbieren, mit Olivenöl einpinseln, in Alufolie oder Backpapier luftdicht einwickeln und bei ca. 180 Grad für 20min im Ofen garen.
Vor dem Grillen auspacken und dann von allen Seiten knusprig braun grillen.

Mit dem passenden Dip dazu wirklich köstlich!

 

Rote Bete Brownies (die nicht nach roter Bete schmecken)

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brownie

 

Ich hab es nicht mal mehr geschafft, ein Foto vom GANZEN Brownie zu machen, so lecker war der! Deshalb das Foto vom angegabelten Brownie, dafür hübsch mit Himbeeren dekoriert. Zu meiner Entschuldigung: Alle, die gekostet haben, konnten dieses kulinarisch zügellose Verhalten absolut nachvollziehen. Diese Brownies sind einfach so unglaublich saftig, schokoladig, durch ihren Gemüseanteil auch noch ein bisschen low-carb, natürlich mit Rohrohrzucker, vegan und überhaupt angetreten um mindestens die Welt zu retten. So. Und jetzt zum Rezept…

…2 TL Backpulver
150g Vollkornmehl
2 TL Sojamehl
150ml Hafermilch
75g Sojajoghurt
125g Margarine
40g Kakao
150g Rohrohrzucker
2 kleine rote Beten
etwas Vanille
etwas gehackte Zartbitterschokolade

Die roten Beten, wenn sie noch roh sind, entweder mit viel Zeit (ca. 40min) im Backofen backen oder wenn´s schneller gehen muss klein schneiden und ca. 20min kochen. Währenddessen den Teig vorbereiten:
Die Margarine in einem Topf mit der Hafermilch schmelzen lassen, dann den Kakao und den Rohrzucker mit einem Schneebesen einrühren. Mehl, Sojamehl, Backpulver und Vanille vermischen.
Wenn die roten Beten gar sind, zusammen mit dem Sojajoghurt glatt mixen. Die Kakaomenge, rote Bete-Mischung und Mehlmix miteinander vermengen, bis ein glatter Teig entsteht. Der kommt in eine gefettete Form – ich hab eine Auflaufform benutzt, ca. 23cmx17cm, daraus werden entweder 8 sehr große oder 16 normal große Brownies.
Im Backofen bei 190 Grad 35min backen, nach dem Rausnehmen sofort die gehackte Schokolade drauf verteilen, damit sie schmilzt. Vor dem Rausnehmen unbedingt gut abkühlen lassen, sonst gibt’s nur nen Haufen Krümel – die natürlich auch sehr lecker schmecken…

Wir müssen über Sauerkraut-Sucht reden…

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sauerkraut

…ernsthaft. Ich glaube, ich bin süchtig nach Sauerkraut. Dass ich das mal sage, hätte ich vor 20 Jahren auch nicht gedacht. Aber wir reden hier eben nicht über diesen Matsch, der sich früher in der Schulkantine zwischen Kassler und „Kartoffelbrei“ kuschelte, sondern über das frische, rohe, knackige Sauerkraut vom Markt. Für 1,99 Euro die 500g Tüte. Und bei meinem Gemüsemann gibt’s das fast den ganzen Winter über, wer braucht da noch Südfrüchte, die um die halbe Welt geflogen sind?

Warum dieses fantastische Sauerkraut also so dermaßen lecker und gesund ist, könnt ihr hier nachlesen – ich sag nur: Vitamin C, Vitamin B12, probiotisch, … . Auf jeden Fall esse ich seit dem Fastenbrechen unglaubliche Mengen davon und fühle mich großartig. Ein tolles Rezept für einen Salat mit Sauerkraut habe ich auf dem wirklich schönen Blog Nordisch Roh entdeckt: Großmutters Apfel-Rahm-Sauerkraut. Hier bleibt das Sauerkraut kalt, was den ganzen wertvollen Inhaltsstoffen gut gefällt. Als Beilage wie hier zur Pastinakensuppe oder eimerweise als ganze Mahlzeit, ich empfehle beides uneingeschränkt. Für den Salat brauchts…

150g Sauerkraut
2 kleine, saure Äpfel
1 EL Cashewmus
Pflanzenmilch
Leinöl
Dill
Salz&Pfeffer

Zuerst die Zutaten für das Dressing in einer Schüssel gut verrühren, dann das Sauerkraut klein geschnitten und die Äpfel gerieben dazu geben. Verrühren, fertig. Die Pastinakensuppe auf dem Foto ist eine Pastinaken-Kartoffel-Curry-Suppe mit Kresse. Aber irgendwie bin ich von diesen Pastinaken noch nicht so überzeugt, warum wird so ein Bohei um diese fade Rübe gemacht? Vielleicht finde ich ja eines Tages noch ein Rezept, das mich mit dem Gemüse des Jahres 2011/2012 versöhnt… Bis dahin bleibe ich beim Sauerkraut.

 

 

Kürbis-Zimtschnecken

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Kürbis-Zimtschnecken

 

 

Kürbis mag ich ja so, weil er einfach alles kann: Herzhaft. Scharf. Mediterran. Und süß. Dieses tolle Rezept für vegane Kürbis-Zimtschnecken habe ich bei Feines Gemüse gefunden und ich sag´s mal so: Die sind der absolute Oberknaller. Und auch gar nicht so aufwändig, wie ich erst dachte. Das Rezept reicht für ca. 16 Stück. Für den Teig brauchts…

…160g Kürbispüree
450g Mehl (ich hab Vollkornmehl verwendet)
1 EL Rohrohrzucker
1 Päckchen Trockenhefe
80g geschmolzene Margarine
200ml Sojamilch
1 TL Salz
etwas Muskatnuss

…für die Füllung:
50g geschmolzene Margarine
60g Rohrohzucker
3 TL Zimt

…beim Guss bin ich mir noch unsicher, meine Version war aus Puderzucker und Sojamilch. Vielleicht reicht es aber auch, das fertige Gebäck mit Rohrohrzucker zu bestreuen? Das werde ich nochmal probieren…

Für den Hefeteig müssen alle trockenen Zutaten gemischt werden. Dann kommen die flüssigen dazu: Kürbispüree, Sojamilch und Margarine. Alles zu einem elastischen Teig verarbeiten, der ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen muss.
In der Zwischenzeit die Zutaten für die Füllung mischen.
Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, zu einem Rechteck, und die Füllung gleichmäßig darüber verteilen. Aufrollen und in ca. 2cm dicke Scheiben schneiden, mit einem sehr scharfen Messer. Die Schnecken auf ein Backblech setzen und nochmal eine halbe Stunde gehen lassen. Dann bei 175 Grad (Umluft) ca. 15min backen.

Warm schmecken sie übrigens am allerallerbesten!

Rosenkohl-Püree

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rosenkohl

 

Rosenkohl, Rosenkohl – was machste nur den ganzen Winter über damit? Ich mag die kleinen, grünen Knollen ja mittlerweile ganz gern. Aber irgendwann gehen sie mir als Salat oder kugelige Beilage leider auf den Wecker. Deshalb gibt’s jetzt eine wirklich einfache Alternative: Püree. Und das ist im Prinzip genauso einfach wie Kartoffel-Püree, nur eben mit…

…750g Rosenkohl
200ml Sojasahne
1 EL Margarine
Muskatnuss
Piment
Salz&Pfeffer

Die Rosenkohleröschen putzen und halbieren, in wenig Salzwasser etwa 10min gar kochen. Grob pürieren und würzen – fertig. Eventuell etwas Süße hinzugeben, falls das Püree bitter schmeckt. Sollte aber nicht passieren. Mit Zitronenschale und Kräutern lässt sich das Püree auch prima abwandeln…

Goldrübenbratlinge mit Zitronen-Porree-Gemüse

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Ich finde, das wirklich Tolle am Herbst sind diese ganzen verrückten Gemüsesorten, die jetzt geerntet werden. Jede Woche finde ich in meiner Biokiste gerade Lebensmittel, die ich erstmal auf Inhaltsstoffe und Verwendungsmöglichkeiten googeln muss. Diese Woche also: Goldrüben. Offenbar sind die noch kein allzu häufig vorkommendes Gemüse, die Suchergebnisse entsprechend mager – vielleicht werden sie auch demnächst Trend…? Jedenfalls habe ich mich für das Rezept auf dem schönen Blog vonsalbeiundsartre inspirieren lassen – ebenfalls ein Rote Bete-Fan, dort werde ich demnächst noch häufiger vorbei schauen. Für ein Blech Bratlinge braucht ihr…

…500g Goldrüben
750g festkochende Kartoffeln
Paniermehl
Salz und Pfeffer

Für das Zitronen-Porree-Gemüse…

…2 Stangen Porree
1 Bio-Zitrone
200ml Sojasahne
1 Bund Thymian
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Die Kartoffeln und die Rüben schälen, in kleine Stücke schneiden und ca. 15min in Salzwasser gar kochen. Mit dem Kartoffelstampfer stampfen und Paniermehl zur Masse geben, bis sie gut formbar und fest ist. Mit Salz und Pfeffer würzen und zu flachen Bratlingen formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und im vorgeheizten Backofen bei ca. 200 Grad ca. 20min backen, bis sie goldbraun sind.

Währenddessen den Porree in schmale Scheiben schneiden und in wenig Wasser dünsten, bis er fast gar ist. Dann die Sojasahne, Zitronenschalen-Abrieb und Thymian dazu geben, nochmal kurz aufkochen und dann etwas ziehen lassen. Zum Schluss würzen.

Die Bratlinge aus dem Ofen holen und jeweils 2 Stück mit einem Klecks Porree-Gemüse anrichten.

Kürbisbrötchen

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Ich bin immer noch beim Brot. Genauer gesagt, mittlerweile sogar bei Brötchen. Da ich gefühlt ALLES schon aus Kürbissen gekocht, gebacken oder gemixt habe, blieben nur Kürbisbrötchen als neue Herausforderung. Das Rezept hab ich hier gefunden und nur minimal verändert. Wobei ich festgestellt habe: Die gehen wirklich einfach. Und sind wahnsinnig lecker. Und halten sich ewig. Und ihr könnt sie herzhaft, zum Beispiel mit geschmorten Zwiebeln und Sojajoghurt, oder auch süß toppen. Es gibt also wirklich viele gute Gründe, die Ernährung kurzzeitig hauptsächlich auf den Verzehr von Kürbisbrötchen umzustellen. Für ein ganzes, wirklich eng bepacktes Blech Brötchen braucht ihr…

…500g Roggenmehl
400g Kürbispüree (zB aus einem kleinen Hokkaido)
2 Päckchen Backpulver
jeweils 1/2 TL Zimt, Kardamom und Kurkuma
1 TL Salz
2 TL Flohsamenschalen
jeweils 150ml stilles und Mineralwasser

Für das Kürbispüree den Hokkaido halbieren, entkernen und 20-30min im Ofen backen lassen, anschließend mit einer Gabel zu Mus zerdrücken. Wer´s eilig hat, kann den Kürbis auch klein schneiden und mit 2cm Wasser in einem kleinen Topf weich kochen, das dauert ungefähr 10min. Die trockenen Zutaten in eine Schüssel geben, das Püree und das stille Wasser dazu und alles vermischen. Dann nach und nach das Mineralwasser zugeben.
Etwas Mehl auf ein Tellerchen geben und mit den Händen kleine Portionen vom Teig zu Kugeln formen, im Mehl wälzen, platt drücken und aufs mit Backpapier ausgelegte Blech legen. Die Brötchen-Rohlinge kreuzförmig einschneiden und bei 200 Grad ca. 35min backen. Zwischendurch immer wieder mit Wasser bestäuben, dann werden sie schön knusprig. Mit einem Holzstäbchen testen, ob sie gut sind. Und kurz abkühlen lassen vor dem Verzehr – auch wenn´s schwer fällt…